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Fürstlicher Wildpark Josefslust

Im Herzen des Sigmaringer Forsts liegt der Fürstlich Hohenzollernsche Wildpark Josefslust. Er weist sehr nährstoffreiche Waldböden und damit Wälder mit einer überdurchschnittlich hohen Zuwachs- und Ertragsleistung auf. Er ist folgerichtig als besonders schutzbedürftiger Bereich für die Forstwirtschaft ausgewiesen: Die nachhaltige Sicherung der Erzeugung hochwertigen Holzes und der Erhaltung der für den Naturhaushalt bedeutsamen Waldfunktionen ist seine ganz elementare und laut Landesentwicklungsplan besonders schützenswerte Zielbestimmung.

Lage und Größe

Die Anfänge des Wildparks gehen zurück auf Fürst Joseph Friedrich von Hohenzollern, der hier 1727 ein Jagdschlösschen namens "Josefslust" erbauen ließ. Unter Fürst Anton Aloys wurde der Wildpark dann im Jahre 1790 zur Abwendung von Wildschäden auf den umliegenden Feldern eingezäunt. An Stelle des alten Jagdschlösschens wurde im Jahre 1830 das nach der vor kurzem erfolgten Renovierung im neuen Glanz erstrahlende Jagdschloß errichtet.

Der Josefsluster Wald umfasst heute eine Fläche von rund 1500 ha, davon sind 720 ha als Wildpark eingezäunt.


Wildpark Josefslust

Grundlage: Topographische Karte 1:50000
© Landesvermessungsamt Baden-Württemberg vom 18.10.2007
www.lv-bw.de
Az.: 2851.2-D/6198

Ablacher Weiher
Ablacher Weiher.